Anzeichen, dass ein Wechsel Sinn macht
Die meisten Praxen sind mit ihrem Labor solange zufrieden, bis sich Reibungspunkte häufen. Manche Reibungen sind normal und gehören zum Alltag — andere sind ein klares Signal, dass die Zusammenarbeit nicht mehr passt.
Typische Anlässe für einen Wechsel
- Sie erreichen niemanden persönlich — Rückfragen laufen nur über Ticket-System oder anonyme Mail-Postfächer.
- Reklamationen ziehen sich über Wochen, ohne dass Ihnen jemand erklärt, woran es lag.
- Ihr Scanner-Workflow wird nicht verstanden — Datenkonvertierung fehlerhaft, Bisslage stimmt nicht, kein Live-Support während des Scans.
- Die Qualität schwankt: mal passt die Arbeit am Stuhl, mal nicht — ohne erkennbares Muster.
- Rechnungen und Belege bekommen Sie nur auf Nachfrage — statt jederzeit selbst darauf zugreifen zu können.
- Materialien werden ohne Vorab-Info gewechselt, Lieferzeiten sind nicht planbar.
Wenn drei oder mehr dieser Punkte regelmäßig auftauchen, ist ein Vergleichsangebot zumindest eine Überlegung wert. Wechseln müssen Sie deshalb nicht — aber zu wissen, was möglich ist, schadet nicht.
Der Leitfaden: In 7 Schritten zum neuen Labor
Ein vernünftiger Laborwechsel braucht keinen Stichtag und keine Kündigung — Sie laufen parallel, bis Sie sicher sind. Der Reihe nach:
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Ansprechpartner festlegen
Wer in Ihrer Praxis koordiniert den Wechsel — Praxismanagement, eine erfahrene ZFA oder Sie selbst? Eine klare Zuständigkeit verhindert Doppelarbeit, und das neue Labor weiß von Anfang an, mit wem es spricht.
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Ist-Zustand dokumentieren
Notieren Sie kurz: Welche Materialien wollen Sie anbieten — Zirkon, Metall (NEM), Gold? Welches Implantatsystem nutzen Sie? Was bestellen Sie am häufigsten — Einzelkronen, Brücken, Teleskope? Und was ist Ihnen wichtig: persönlicher Ansprechpartner, schneller Kostenvoranschlag, Live-Support? Diese Notiz ist später Ihre Vergleichsbasis.
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Scanner-Workflow klären
Welches Scanner-Modell, welches Portal (Medit Link, 3Shape Communicate, DEXIS, DS Core, iTero, Shining 3D, AS Connect, Freqty Cloud oder 3DISC), wie viele Fälle pro Woche? Arbeiten Sie analog, reicht der klassische Abdruck-Workflow — auch das ist kein Hindernis.
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Erstkontakt mit dem neuen Labor
Eine Nachricht oder ein Anruf genügt. In einer kurzen Abstimmung — bei uns 5 bis 10 Minuten — werden Datenkanal, Materialpräferenzen, Lieferadresse und der Ansprechpartner auf Laborseite festgelegt.
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Testfall einreichen — und parallel weiterbestellen
Schicken Sie einen Fall, den Sie sonst auch bestellt hätten: eine Krone, eine kleine Brücke. Bei uns ab 49 €/Einheit als Kennenlern-Preis, ohne Vertragsbindung. Ihre regulären Aufträge laufen währenddessen unverändert beim bisherigen Labor.
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Am Stuhl bewerten
Der entscheidende Moment ist nicht die Lieferung, sondern die Eingliederung: Wie sitzt die Arbeit? Wie hat das Labor während der Bearbeitung kommuniziert? Wie schnell kam die Antwort auf Rückfragen?
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Schrittweise umstellen und sauber abschließen
Passt das Ergebnis, wandern nach und nach mehr Aufträge ins neue Labor — erst Standardarbeiten, dann komplexe Fälle. Zum Schluss holen Sie lagernde Modelle und Unterlagen beim alten Labor zurück. Eine kurze, höfliche Information genügt, ein Kündigungsschreiben braucht es nicht.
Je nach Auftragsvolumen dauert der komplette Umstieg erfahrungsgemäß einige Wochen. In dieser Zeit behalten Sie die volle Kontrolle — und können jederzeit zurück, falls es nicht passt.
Häufige Fragen
Was passiert mit den laufenden Aufträgen bei meinem alten Labor?
Bestehende Aufträge laufen ganz normal weiter — Sie kündigen kein Vertragsverhältnis, sondern starten einfach neue Aufträge bei einem zweiten Labor. Erst wenn Sie überzeugt sind, schalten Sie das alte Labor ab. Es gibt keine Mindestmenge, keinen Exklusivvertrag, keinen Kündigungsfrist-Stress.
Muss ich meinem alten Dentallabor offiziell kündigen?
Nein. Die Geschäftsbeziehung läuft in der Regel auftragsbezogen — kein Dauervertrag, keine Bindung. Sie senden einfach keine neuen Aufträge mehr. Eine kurze, höfliche Information ist sinnvoll, wenn dort umfangreiche Mustermodelle oder Stempel lagern, die Sie zurück haben möchten.
Wie lange dauert die Einarbeitung eines neuen Dentallabors?
Für den ersten Auftrag rechnen Sie mit 5–10 Minuten initialer Workflow-Abstimmung — Scanner-Datenkanal, Lieferadresse, Materialpräferenzen. Danach laufen Standard-Aufträge wie gewohnt. Bei uns übernimmt ein direkter Ansprechpartner die Einrichtung; eine Schulung Ihres Praxisteams ist nicht zwingend nötig, das Businessportal ist selbsterklärend.
Welche Daten brauche ich, um zu wechseln?
Nur Standard-Praxisdaten: Praxisname, Ansprechpartner, Telefon, E-Mail, Lieferadresse. Bei digitalem Workflow zusätzlich: Scanner-Modell und genutzte Cloud-Plattform (Medit Link, 3Shape Communicate, DEXIS, DS Core, iTero, Shining 3D, AS Connect, Freqty Cloud oder 3DISC). Wir richten den Datenkanal in der Regel am selben Tag ein.
Erste Krone bei uns testen — ohne Verpflichtung
Schicken Sie uns einen Auftrag, den Sie sonst bei Ihrem aktuellen Labor bestellt hätten. Wir fertigen ab 49 €/Einheit (Vollzirkon Seitenzahn), Sie vergleichen am Stuhl. Wenn es nicht passt, machen Sie einfach weiter wie bisher.
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